30. Januar 2026
Jede Frau kennt es: Erst bekommt man die Periode, hat eventuell Schmerzen, fühlt sich unwohl und schlapp. Später wird es besser, man fühlt sich plötzlich energiegeladen und selbstbewusst. Während dem Eisprung erreicht man gefühlt die Spitze des Zyklus – und danach geht es langsam wieder bergab. Man fühlt sich müde, ausgepowert und emotionaler als sonst.
Jeden Monat durchläuft man die gleichen Symptome. Und jedes Mal fragt man sich:
Warum schwankt meine Stimmung so extrem?
Wieso möchte ich mich an einem Tag am liebsten im Bett verkriechen – und ein paar Wochen später glücklich durch die Wohnung tanzen?
Die Antwort liegt im weiblichen Zyklus. Und der ist alles andere als ein Mythos – er ist ein hochkomplexes Zusammenspiel von Hormonen, Energie und Leistungsfähigkeit. Gerade im Sport kann das Wissen über den Zyklus einen riesigen Unterschied machen.
Der weibliche Zyklus dauert im Durchschnitt 25 – 31 Tage (bei manchen etwas kürzer oder länger) und besteht aus vier Phasen. Jede Phase wirkt anders auf Energielevel, Muskelaufbau, Fettverbrennung, Motivation und Regeneration aus.
Das Training auf seinen Zyklus abzustimmen, fördert nicht nur die Effektivität des Trainings sondern auch die Nachhaltigkeit. Da unser Körper in den verschiedenen Phasen unseres Zyklus unterschiedlich auf Bewegung reagiert.
Mit der ersten Tag unseres Zyklus, beginnt die Menstruationsphase. Der Östrogen- und Progesteronspiegel ist tief. Viele Frauen fühlen sich müde, sensibel oder haben Unterleibsschmerzen.
Jetzt ist weniger mehr. Leichte Bewegung wirkt oft wohltuend:
Sanftes Krafttraining, viele Mobilitäts- und Dehnübungen, sowie lange Spaziergänge und Yogaeinheiten, bieten dem Körper die Bewegung die er braucht, ohne ihn dabei zu sehr zu fordern.
👉 Tipp: Hör auf deinen Körper. Pausen sind kein Rückschritt – sondern Teil von Fortschritt.
Nach der Periode steigt das Östrogen – und mit ihm die Motivation an. Viele Frauen fühlen sich mental klarer, motivierter und leistungsfähiger.
Perfekt für:
Beim Krafttraining neue Gewichte zu probieren, fokussierter auf die Technik zu schauen. Durch die höhere Belastbarkeit ist es genau richtig, um Trainingsfortschritte zu pushen und sich an neue Übungen zu wagen.
Während dem Eisprung erreicht der Zyklus seinen Höhepunkt. Viele Frauen fühlen sich stark, selbstbewusst und voller Energie.
Was das sportliche betrifft –> Go for it:
Jetzt ist der ideale Zeitraum um Vollgas zu geben. Intensive Trainings, die den Puls in die Höhe treiben sind ideal. Die Kombi aus Kraft und Ausdauertraining, wie es bei den Fatburn Kursen von Mrs. Sporty der Fall ist, sind in dieser Phase optimal.
⚠️ Achtung: In dieser Zeit ist es wichtig, auf saubere Technik zu achten, da das Verletzungsrisiko leicht erhöht sein kann.
👉 Unsere Trainerinnen unterstützen Dich dabei!
In der Lutealphase steigt das Progesteronlevel, der Körper bereitet sich auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Viele Frauen fühlen sich schneller müde oder emotionaler, haben mehr Hunger oder zeigen PMS – Symptome.
Jetzt gilt:
Sich auf moderates Krafttraining zu beschränken, sich während dem Training auch längere Pausen zu gönnen um wieder zu Atem zu kommen und den Fokus auf das Körpergefühl zu richten.
👉 Wenn Du Dich müde fühlst, ist das kein Zeichen von Schwäche – sondern Biologie.
Der weibliche Körper funktioniert nicht linear – und genau deshalb sollte Dein Training es auch nicht.
Zyklusbasiertes Training steigert langfristig Deine Leistung, reduziert nebenbei Verletzungen und verbessert das Körpergefühl!
Bei Mrs. Sporty steht genau das im Fokus: individuelles Training für Frauen, abgestimmt auf ihre Ziele, Zyklus und Alltag.
Das Fazit, dass Du aus diesem Beitrag ziehen sollst ist: Dein Zyklus ist Deine Superkraft!
Der weibliche Zyklus ist keine Schwäche – im Gegenteil, er ist eine Stärke! Wenn Du lernst, mit ihm zu arbeiten statt gegen ihn, wird Fitness nicht nur effektiver, sondern fühlt sich auch richtig gut an!
Höre auf Deinen Körper. Er weiss was er tut.